Der Medicus

Archiv der NW-Kolumne "Ihr Medicus"...

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Medikamente, ob pflanzlicher oder chemischer Zusammensetzung, haben Wirkungen, aber leider auch Nebenwirkungen. Nach einer Umfrage im Jahr 2005 hat jeder niedergelassene Arzt pro Jahr etwa 24 Patienten mit unerwünschten Arzneimittel-Wirkungen (UAW) in seiner Praxis. Die wichtigsten Ursachen sind Polypharmakotherapie, Selbstmedikation und „Doktorhopping“.

Wer gesund bleiben will, soll verflixt noch mal Sport treiben oder zumindest sich ordentlich bewegen, lautet die allgemeine und keineswegs nur ärztliche Empfehlung. Doch was dem Herz-Kreislauf-System nutzt, kann dem Bewegungsapparat oft schaden.

Bekannt ist, dass der korkenzieherähnliche Problemkeim Helicobakter für die meisten Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre verantwortlich ist und in diesen Fällen mittels Tripeltherapie ausgerottet gehört. Geteilter Meinung ist die Fachwelt jedoch, ob er generell, insbesondere als Zufallsbefund zu eradizieren ist.

Ganz gleich welche Sportart man betreibt und ob man Leistungs- oder Breitensportler ist, es gilt die Devise Kohlenhydrate, Kohlenhydrate und nochmals Kohlenhydrate (KH)! Für die Kraft- und Schnellsportler (Hanteltraining, Gewichtheben, Sprint-, Sprung- und Wurfdisziplinen) besteht wegen der nur kurzzeitigen Muskelbelastung ein geringerer Kohlenhydratbedarf.

Osteoporose gehört zu den am meisten unterschätzten Erkrankungen mit erheblichen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen. Weltweit leiden etwa ein Drittel aller Frauen zwischen 60 und 70 Jahren an Osteoporose, bei den über 80-jährigen sind es doppelt so viele. Männer sind mit 10 bis15 Prozent deutlich seltener betroffen.

Schwerpunktthema der Herzwoche sind Herzrhythmusstörungen. Einerseits, weil sie so häufig sind; andererseits, weil sie oft Frühzeichen für eine organische Herzerkrankung und damit tödlich sein können.

Wenn ein junger Mann einem wohlgeformten Fräulein die Auslagen eines Modegeschäftes als prächtig dekolletiert anpreist, so handelt es sich um einen typischen Freudschen Versprecher, der jedem schon einmal unterlaufen ist. Schuld daran sind unsere unbewussten, triebgesteuerten Wünsche.

Fast täglich wird der Hausarzt mit Patienten konfrontiert, die über unklare Brustschmerzen oder Luftnot klagen. Bei Älteren muss er dabei auch immer an Verengungen der Herzkranzgefäße(KHK) denken, insbesondere, wenn Risikofaktoren wie hohes Cholesterin, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und starkes Übergewicht bestehen.

Rund 18 Prozent der Bevölkerung leiden häufig oder gelegentlich unter Magenbeschwerden, die hierzulande oft unter der Diagnose Gastritis laufen. Dabei ist die Gastritis eher eine endoskopische und histologische Diagnose, die durch eine Entzündung der Magenschleimhaut infolge Infiltration weißer Blutkörperchen verursacht wird.

Noch ist der Winter nicht vorbei und die Gefahr einer Grippeepidemie nicht gebannt. Mit jedem Tag wird sie aber unwahrscheinlicher und damit auch die gefürchtete Vereinigung des menschlichen Grippevirus mit dem Vogelgrippevirus, die in Ermangelung eines schützenden Impfstoffes zu einer weltweiten, verheerenden Seuche (Pandemie) führen könnte.